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Breitband­versorgung in der Gemeinde Geroldsgrün


Internet mit 111 Mbit und Telefon von der Antennengemeinschaft Geroldsgrün

Antennengemeinschaft erhält Gemeinde-Zuschuss für weiteren Netzausbau
Aus der Not eine Tugend gemacht – so könnte man die Geschichte der Antennengemeinschaft Geroldsgrün („AIG“) seit ihrer Gründung beschreiben. Kein Fernsehen, kein Internet? Die AIG wurde 1972 aus der Taufe gehoben, als der Fernsehempfang im Gemeindegebiet kaum möglich war. Eine ähnliche Situation wie heute, wo in vielen Gemeinden noch immer keine ausreichende Breitbandversorgung für schnelle Internetzugänge verfügbar ist. Nicht so in Geroldsgrün: Bereits Mitte der 1990er Jahre wurden die ersten Glasfaserkabel ver-legt, die Modernisierung über Jahre vorangetrieben. Eine weise Entscheidung, wie sich nun zeigt. Der Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des „Bürgernetzes“ trägt jetzt zum wiederholten Mal Früchte: Seit rund 3 Jahren bietet die AIG einen schnellen Internetzu-gang sowie einen konkurrenzlos günstigen Telefonanschluss über ihr Netz an.

Funk oder Kabel? Kabel!
„Es gab Angebote z.B. von der Telekom zu horrenden Kosten, die die Gemeinde nicht hätte tragen können“, so Bürgermeister Oelschlegel. Auch Funklösungen waren in der Diskussion, jedoch sprachen mangelnde Leistungsfähigkeit, hohe Kosten, keine Telefoniefähigkeit und letztlich die allgemeine Ablehnung der Funktechnologie in der Bevölkerung gegen solche Lösungen. Und so zeigt sich das Gemeindeoberhaupt sichtlich zufrieden über das Engagement der AIG und deren Mitglieder. Die Leistungsfähigkeit des Breitbandnetzes in Geroldsgrün übertreffe alle Erwartungen, und so zählt sich auch Bürgermeister Oelschlegel selbst zu den Nutzern vom „Internet-Turbo“ der Antennengemeinschaft.

Profis an Bord
Professionelle Unterstützung kommt von kompetenten Partnern aus der Gegend: Der Hochleistungs-Internetzugang wird von der Thüga Meteringservice, Naila betrieben, den Vor-Ort-Service übernimmt Elektro-Eberlein aus Bobengrün. So sehen sich die Verantwortlichen der AIG auch für die Zukunft gut gewappnet und können Zuverlässigkeit und den erforderlichen Service bieten.

Ab jetzt mit 111 Mbit!
Eine Schnapszahl, aber keine Schnapsidee: Noch im April erhöht die AIG die Zugangsge-schwindigkeit auf maximal 111 Mbit/s und bietet damit einen der schnellsten Internet-Zugänge weit über die Region hinaus – zu bezahlbaren Konditionen. Möglich wurde das alles dank jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit vieler Mitglieder „über und unter der Erde“, sowie einer weitsichtigen Planung der Vereinsführung über Jahre hinweg. Zuschuss der Gemeinde Auch die Gemeinde Geroldsgrün hat ihren Beitrag dazu geleistet. Neben der Unterstützung durch den örtlichen Bauhof wurde nun auch eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 15.000,- € durch den Gemeinderat bewilligt. Dadurch wird die AIG in die Lage versetzt, auch die Außenorte Langenbach und Steinbach entsprechend zu versorgen. Dort haben sich die örtlichen Antennen-gemeinschaften in Abstimmung mit der AIG aufgelöst, um ihre Netze und Mitglieder in den Gesamtverbund der AIG einzubinden. Das erhöht die Schlagkraft und teilt die Kosten. Denn die sind nicht ganz ohne. Weit über 200.000,- € wurden von den Mitgliedern der AIG in den Netzausbau investiert. Geld, das sonst die Gemeinde an einen gewerblichen Anbieter hätte überweisen müssen.

Weiße Flecken? Nein, danke!
Nun gilt es, noch einige weiße Flecken im Gemeindegebiet mit schnellem Internet zu Versorgen. „Der Zuschuss hilft uns dabei, das Projekt schnell voranzutreiben, denn der Ausbau in Langenbach war in der ursprünglichen Planung so nicht vorgesehen.“, so 1. Vorstand Dieter Horn. Die Arbeiten dazu laufen bereits auch Hochtouren, erste Anschlüsse wurden schon geschalten. Regional denken und sparen In Zukunft werde der Netzausbau in Richtung Glasfaser weiter vorangetrieben. Zunächst aber gilt es, noch mehr Haushalte für den Internet-Turbo der AIG zu begeistern, und auch den kostengünstigen AIG-Telefonanschluss stärker ins Bewusstsein zu rufen. „Viele Mitglieder sparen schon jetzt bares Geld, es bleibt mehr Kaufkraft in Geroldsgrün. Und fast jeder Euro, der in die Kassen der AIG fließt, wird vor Ort investiert und bleibt in der Region, denn wir sind ein Verein ohne Gewinnstreben“, so Horn.

Breitbandausbau in der Gemeinde Geroldsgrün (Karte zum Download)

Analogabschaltung kein Problem
Der TV-Bereich wird dabei keinesfalls vernachlässigt. In 2011 wurden eine Reihe von HDTV-Programmen eingespeist und Vorbereitungen für die Analogabschaltung zum 01.05.12 getroffen. Die Mitglieder der AIG werden davon nicht betroffen sein, die AIG speist schon seit Jahren Digitalsignale auch analog ein, sodass ältere TV-Geräte problemlos weiter betrieben werden können. Lediglich ein Sendersuchlauf kann bei Digitalreceivern erforderlich sein, da einige Sender auf andere Frequenzen umgestellt werden. Weitere Informationen unter www.geroldsgruen.net

Antennengemeinschaft erhält Gemeinde-Zuschuss für weiteren Netzausbau
Aus der Not eine Tugend gemacht – so könnte man die Geschichte der Antennengemeinschaft Geroldsgrün („AIG“) seit ihrer Gründung beschreiben. Kein Fernsehen, kein Internet? Die AIG wurde 1972 aus der Taufe gehoben, als der Fernsehempfang im Gemeindegebiet kaum möglich war. Eine ähnliche Situation wie heute, wo in vielen Gemeinden noch immer keine ausreichende Breitbandversorgung für schnelle Internetzugänge verfügbar ist. Nicht so in Geroldsgrün: Bereits Mitte der 1990er Jahre wurden die ersten Glasfaserkabel ver-legt, die Modernisierung über Jahre vorangetrieben. Eine weise Entscheidung, wie sich nun zeigt. Der Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des „Bürgernetzes“ trägt jetzt zum wiederholten Mal Früchte: Seit rund 3 Jahren bietet die AIG einen schnellen Internetzu-gang sowie einen konkurrenzlos günstigen Telefonanschluss über ihr Netz an.

Funk oder Kabel? Kabel!
„Es gab Angebote z.B. von der Telekom zu horrenden Kosten, die die Gemeinde nicht hätte tragen können“, so Bürgermeister Oelschlegel. Auch Funklösungen waren in der Diskussion, jedoch sprachen mangelnde Leistungsfähigkeit, hohe Kosten, keine Telefoniefähigkeit und letztlich die allgemeine Ablehnung der Funktechnologie in der Bevölkerung gegen solche Lösungen. Und so zeigt sich das Gemeindeoberhaupt sichtlich zufrieden über das Engagement der AIG und deren Mitglieder. Die Leistungsfähigkeit des Breitbandnetzes in Geroldsgrün übertreffe alle Erwartungen, und so zählt sich auch Bürgermeister Oelschlegel selbst zu den Nutzern vom „Internet-Turbo“ der Antennengemeinschaft.

Profis an Bord
Professionelle Unterstützung kommt von kompetenten Partnern aus der Gegend: Der Hochleistungs-Internetzugang wird von der Thüga Meteringservice, Naila betrieben, den Vor-Ort-Service übernimmt Elektro-Eberlein aus Bobengrün. So sehen sich die Verantwortlichen der AIG auch für die Zukunft gut gewappnet und können Zuverlässigkeit und den erforderlichen Service bieten.

Ab jetzt mit 111 Mbit!
Eine Schnapszahl, aber keine Schnapsidee: Noch im April erhöht die AIG die Zugangsge-schwindigkeit auf maximal 111 Mbit/s und bietet damit einen der schnellsten Internet-Zugänge weit über die Region hinaus – zu bezahlbaren Konditionen. Möglich wurde das alles dank jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit vieler Mitglieder „über und unter der Erde“, sowie einer weitsichtigen Planung der Vereinsführung über Jahre hinweg. Zuschuss der Gemeinde Auch die Gemeinde Geroldsgrün hat ihren Beitrag dazu geleistet. Neben der Unterstützung durch den örtlichen Bauhof wurde nun auch eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 15.000,- € durch den Gemeinderat bewilligt. Dadurch wird die AIG in die Lage versetzt, auch die Außenorte Langenbach und Steinbach entsprechend zu versorgen. Dort haben sich die örtlichen Antennen-gemeinschaften in Abstimmung mit der AIG aufgelöst, um ihre Netze und Mitglieder in den Gesamtverbund der AIG einzubinden. Das erhöht die Schlagkraft und teilt die Kosten. Denn die sind nicht ganz ohne. Weit über 200.000,- € wurden von den Mitgliedern der AIG in den Netzausbau investiert. Geld, das sonst die Gemeinde an einen gewerblichen Anbieter hätte überweisen müssen.

Weiße Flecken? Nein, danke!
Nun gilt es, noch einige weiße Flecken im Gemeindegebiet mit schnellem Internet zu Versorgen. „Der Zuschuss hilft uns dabei, das Projekt schnell voranzutreiben, denn der Ausbau in Langenbach war in der ursprünglichen Planung so nicht vorgesehen.“, so 1. Vorstand Dieter Horn. Die Arbeiten dazu laufen bereits auch Hochtouren, erste Anschlüsse wurden schon geschalten. Regional denken und sparen In Zukunft werde der Netzausbau in Richtung Glasfaser weiter vorangetrieben. Zunächst aber gilt es, noch mehr Haushalte für den Internet-Turbo der AIG zu begeistern, und auch den kostengünstigen AIG-Telefonanschluss stärker ins Bewusstsein zu rufen. „Viele Mitglieder sparen schon jetzt bares Geld, es bleibt mehr Kaufkraft in Geroldsgrün. Und fast jeder Euro, der in die Kassen der AIG fließt, wird vor Ort investiert und bleibt in der Region, denn wir sind ein Verein ohne Gewinnstreben“, so Horn.

Breitbandausbau in der Gemeinde Geroldsgrün (Karte zum Download)

Analogabschaltung kein Problem
Der TV-Bereich wird dabei keinesfalls vernachlässigt. In 2011 wurden eine Reihe von HDTV-Programmen eingespeist und Vorbereitungen für die Analogabschaltung zum 01.05.12 getroffen. Die Mitglieder der AIG werden davon nicht betroffen sein, die AIG speist schon seit Jahren Digitalsignale auch analog ein, sodass ältere TV-Geräte problemlos weiter betrieben werden können. Lediglich ein Sendersuchlauf kann bei Digitalreceivern erforderlich sein, da einige Sender auf andere Frequenzen umgestellt werden. Weitere Informationen unter www.geroldsgruen.net