Aktuelles
Vier Frankenwald-Kommunen planen ihre Wärmeversorgung gemeinsam
Geroldsgrün. Geroldsgrün, Bad Steben, Lichtenberg und Issigau bündeln ihre Kräfte bei der kommunalen Wärmeplanung. Im Sitzungssaal des Geroldsgrüner Rathauses unterzeichneten die Bürgermeister Stefan Münch (Geroldsgrün), Maximilian Stöckl (Bad Steben), Kristan von Waldenfels (Lichtenberg) und Dieter Gemeinhardt (Issigau) eine Zweckvereinbarung für den gemeinsamen Planungskonvoi. Darin regeln die vier Kommunen ihre jeweiligen Aufgaben und die Finanzierung. Die Kosten werden nach der Einwohnerzahl aufgeteilt. Die Federführung übernimmt die Gemeinde Geroldsgrün; koordiniert wird das Verfahren durch Verwaltungsleiter Daniel Hohberger. Als Nächstes schreibt die Gemeinde Geroldsgrün die Erstellung des gemeinsamen Wärmeplans aus. Ein Fachbüro soll das Vorhaben im vereinfachten Verfahren fachlich bearbeiten. Die beteiligten Bürgermeister dankten Geroldsgrün für die Übernahme der zentralen Aufgaben. „Es ist hier an guter Stelle angesiedelt.“ Dank richteten sie auch an das Landratsamt Hof, vertreten von Bertram Dannhäuser vom Klimaschutzmanagement, der den Abstimmungsprozess begleitet und fachliche Fragen erläutert hat. Die kommunale Wärmeplanung ist eine strategische Bestandsaufnahme für eine mögliche künftige klimaneutrage Versorgung mit Raumwärme. Untersucht werden unter anderem der heutige Wärmebedarf, die vorhandenen Heiz- und Leitungsstrukturen sowie lokal nutzbare Potenziale – etwa erneuerbare Energien, Abwärme oder mögliche Wärmenetze. Aus diesen Daten kann ein räumliches Zielbild entstehen, das zeigt, welche Versorgungsoptionen in den einzelnen Ortsteilen grundsätzlich in Betracht kommen könnten. Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer soll der Wärmeplan vor allem Orientierung schaffen. Er ersetzt keine individuelle Energieberatung und schreibt nicht unmittelbar eine bestimmte Heiztechnik vor, kann jedoch frühzeitig sichtbar machen, wo eine gemeinschaftliche Versorgung denkbar ist und wo voraussichtlich dezentrale Lösungen gefragt sind. Damit erhalten Bürger, Unternehmen und Kommunen eine bessere Grundlage für langfristige Investitionsentscheidungen. Die Konvoi-Lösung soll dabei Aufwand und Kosten senken. Die vier Nachbarkommunen können Daten, Fachwissen und Vergabeschritte gemeinsam organisieren und zugleich über Gemeindegrenzen hinweg planen. Gerade im ländlichen Raum enden mögliche Versorgungsstrukturen nicht zwangsläufig an der Ortsgrenze. Der gemeinsame Wärmeplan kann deshalb belastbare Entscheidungsgrundlagen liefern, ohne den Blick für die Besonderheiten der einzelnen Orte zu verlieren.
Sandra Hüttner
Die Zweckvereinbarung zur Bildung der Konvoi-Kommunen wird unterschrieben. Im Bild (von links) der Issigauer Bürgermeister, Dieter Gemeinhardt, der Bad Stebener Bürgermeister, Maximilian Stöckl, der Geroldsgrüner Bürgermeister Stefan Münch und der Lichtenberger Bürgermeister, Kristan von Waldenfels, dahinter (von links) geschäftsleitende Beamtin des Markt Bad Steben, Christina Grünert, Verwaltungsleiter Issigau und Lichtenberg, Uwe Jäger, vom Klimamanagement des Landratsamtes Hof, Bertram Dannhäuser und der Verwaltungsleiter der Gemeinde Geroldsgrün Daniel Hohberger.
Fahrbahnerneuerung ST 2194 Geroldsgrün -> Schwarzenbach/Wald
Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Bayreuth
Das Staatliche Bauamt Bayreuth erneuert vom 28. September bis voraussichtlich zum 30. Oktober 2026 die Staatsstraße 2194 zwischen Schwarzenbach am Wald und Geroldsgrün. Bereits vom 21. bis 25. September 2026 führen die Bayerischen Staatsforsten in einem Teilbereich Holzerntearbeiten durch.
Die Fahrbahndecke der Staatsstraße 2194 weist altersbedingt Risse, Spurrinnen und Unebenheiten auf. Deshalb wird sie in mehreren Teilabschnitten erneuert. Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten führen die Bayerischen Staatsforsten zudem Holzerntearbeiten durch.
Für die Dauer der Arbeiten ist vom 21. September bis voraussichtlich zum 30. Oktober 2026 eine abschnittsweise Vollsperrung der St 2194 zwischen dem Netto Marken-Discount in Schwarzenbach am Wald und der Abzweigung der Kreisstraße HO 32 nach Geroldsreuth/Gerlas notwendig.
Damit der Rewe-Supermarkt am Ortseingang von Schwarzenbach am Wald und der Gemeindeteil Straßdorf während der Arbeiten erreichbar bleiben, wird die Maßnahme in mehrere Abschnitte unterteilt.
Holzernte Bayerische Staatsforsten
Im Bereich des dritten Bauabschnitts führen die Bayerischen Staatsforsten vom 21. bis 25. September 2026 Holzerntearbeiten durch. Anschließend beginnen die Straßenbauarbeiten im ersten Bauabschnitt.
Während der Holzernte wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über eine für alle Verkehrsarten geeignete Strecke umgeleitet: Schwarzenbach am Wald – B 173 – Naila – St 2195 – Lichtenberg – St 2196 – Bad Steben – HO 32 – St 2198 – Geroldsgrün.
Bauabschnitt 1
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Netto Marken-Discount bis zum Rewe-Supermarkt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche.
In dieser Zeit sind der Rewe-Supermarkt und das Gewerbegebiet „Altes Gericht“ nur von der B 173 aus erreichbar.
Bauabschnitt 2
Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich vom Rewe-Supermarkt bis zur Auffahrt auf die B 173. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Tage.
Während der ersten beiden Bauabschnitte wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen über folgende Strecke umgeleitet: Schwarzenbach am Wald – St 2194 – Döbra – St 2158 – Marlesreuth – Naila – B 173 – Schwarzenbach am Wald.
Bauabschnitt 3
Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der Einmündung der Kreisstraße HO 28 bei Schwarzenbach am Wald bis kurz hinter die Abzweigung der Kreisstraße HO 32 in Richtung Geroldsreuth/Gerlas. Für die Arbeiten in diesem Abschnitt sind rund vier Wochen vorgesehen.
Der Verkehr wird währenddessen über dieselbe Strecke umgeleitet wie bei den vorangegangenen Holzerntearbeiten.
Der Gemeindeteil Straßdorf bleibt jederzeit erreichbar. Die Anwohner werden über die Zufahrtsmöglichkeiten gesondert informiert.
Die Arbeiten werden von der SBG Tiefbau GmbH aus Hof durchgeführt.
Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten. Für die während der Bauzeit auftretenden unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen bittet das Staatliche Bauamt Bayreuth alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Nachsicht.
Mikrozensus 2026 auch in unserer Gemeinde
Mikrozensus 2026 startet: 130 000 Bürgerinnen und Bürger werden befragt
Jedes Jahr wird in Bayern – wie im gesamten Bundesgebiet – der Mikrozensus durchgeführt. Diese Haushaltsbefragung
ermittelt Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung. Bundesweit sind ein Prozent der Bevölkerung
und damit in Bayern rund 130 000 Personen auskunftspflichtig. Mit ihrer Teilnahme tragen die Befragten dazu bei, dass
politische Entscheidungen faktenbasiert getroffen werden können. Die Befragung erfolgt als Telefoninterview oder Online-Befragung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Informationen aus der PDF-Datei

